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Wie man 5 Kilometer unter 20 Minuten läuft

Letztes Jahr schaffte ich es zum ersten Mal, die 40 Minuten Marke auf die zehn Kilometer zu knacken. Einfach war das nicht, denn irgendwann geht es einfach nicht mehr weiter, ohne dass man irgendwas anders macht. Und dann gibt es viele Dinge, die man tun kann. Du kannst an deinem Laufstil arbeiten, kannst härter trainieren, Krafttraining machen, und Stück für Stück kommst du weiter und deinem Ziel näher. Das Wichtigste aber ist es, im Kopf den Hebel umzulegen, der dich bremst. Stets im gleichen Tempo immer die gleichen Runden zu drehen, machen dich nicht schneller. Wenn du schneller laufen willst, dann musst du ganz einfach schneller laufen. Es ist, wie vieles beim Laufen, eine Kopfsache. Heute z.B. nach einer Woche Homeoffice ging ich raus auf die Straße und sagte mir: Jetzt gebe ich Gas! Davor darf man dann keine Angst haben, das muss man einfach auf sich zukommen lassen und irgendwo genießen. Man muss das ganz cool machen, so wie Emil Zatopek:

„Warum soll ich im Training langsam laufen? Ich weiß, wie man langsam läuft. Ich will lernen, schnell zu laufen.“ (Emil Zatopek)

Und schnell laufen, dass machte er dann auch!

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MaSan
Ma San

2 Gedanken zu „Wie man 5 Kilometer unter 20 Minuten läuft

  1. Der Fünfer in unter 20 ist irgendwie noch wieder ein ganz anderes Ding als der Zehner unter 40.

    Ich hatte letztes Jahr im November meinen Fünfer in 19:16 – und hatte mich fast verkalkuliert. Ich hatte auf den ersten zwei Kilometern die Spitze aus den Augen verloren und führte dann eine Gruppe an. Bis 4,5 Kilometer kamen immer wieder Anfeuerrufe von einer anderen Läuferin – deren Fersen ich dann tatsächlich auf den letzten 200 Metern im Stadion nicht halten konnte – es ging nicht mehr, auch wenn sie gewartet hätte. Aber ich wollte nicht, dass sie von noch einem Mann überholt wird, also wurde ich zweite mit ein paar Sekunden Rückstand.

    Das mal einfach so nach einer Woche Homeoffice zu bringen, 5 in unter 20, das ringt mir Bewunderung ab. Vielleicht liegt’s aber auch daran, dass ich mich nach einer leichten Wadenverletzung gerade wieder ranarbeite. Im März hatte ich einfach Übermut in Sachen “Trainingsmasse”, 400km Laufen und 600km Radfahren in einem Monat ist einfach ein Haufen, da brauchte ich mich nicht zu wundern.

    Gratuliere, dass Du es geschafft hast!

    1. Hi,
      da reißt du aber ganz schön Kilometer runter momentan, Respekt! Gleichermaßen musst du natürlich aufpassen, dass es nicht zu viel wird, aber das weißt du ja. In den Waden hatte ich es neulich auch massiv, was ebenfalls an vielen Kilometern lag und auch durch durch das viele Laufen in Huaraches, was noch mehr auf die Wade geht als mit Schuhen. Weiterhin habe ich viele schnelle Läufe gemacht, um ein paar Strave-Kronen einzusammeln, was auch immens auf die Konsistens geht. Jetzt habe ich einen Gang zurück geschaltet und diese Woche noch gar nicht trainiert, was soll’s. Dafür möchte ich am Wochenende mindestens einen Marathon laufen und wenn’s geht diesen upgraden auf meinen ersten kleinen 50K-Ultra, mal sehen wies läuft….ich gehe es langsam an. Du hast natürlich absolut recht damit, dass 10K sub 40 viel schwerer zu erreichen sind als 5K sub 20, und wiederum 21K sub 1:30 schwerer als 10K sub 40, würde ich meinen. Je weter die Distanz, desto komplizierter wird das Ganze, und umso interessanter, finde ich!

      Liebe Grüße

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