AllgemeinLaufen, Sport

Laufen – die ideale Stirnlampe für die dunkle Jahreszeit

Die kalte Jahreszeit rückt näher und die Tage werden wieder kürzer und dunkler. Der Lauf vor bzw. nach der Arbeit findet langsam aber sicher wieder im Dunkeln statt. Egal ob in der Stadt unterwegs oder auf dem Land, sicherlich bist du auch schon mal in den anbrechenden Abend losgerannt und hast irgendwann gedacht: “Verdammt, hätte ich doch eine Leuchte dabei!”

Ich bin ja, was Ausrüstung angeht, ein Minimalist und halte alles so simpel wie nur möglich. Doch gewisse Dinge braucht man, wenn mal viel läuft und vor allem, wenn man dabei lange Strecken zurücklegt. Trainiere ich zum Beispiel für Frühjahrsmarathons, dann klingelt bei mir früh morgens der Wecker, damit ich nach einem Dreißiger oder Fünfunddreißiger Vormittags wieder zu hause bin – schließlich habe ich noch andere Dinge zu tun als Laufen – dann geht es bei mir um 6 Uhr morgens los und draußen ist es stockdunkel. Und so verhält es sich auch bei kürzeren, schnellen Einheiten, die ich nach Feierabend durchziehe. Komme ich nach Hause, dämmert es oft schon und ich laufe quasi in die Dunkelheit hinein.

Es gibt wenige Dinge, die ich beim Laufen brauche: Einen Laufrucksack für die langen Dinger mit Trinkblase im Sommer, einen Laufgürtel für kurze Einheiten für Telefon und Schlüssel, einen Windbraker, den man bis zum Kinn zuziehen kann, ein Schlauchhalstuch, Mütze, Handschuhe, Laufschuhe, gute Lauftights, ein paar Funktionsoberteile und – eine Stirnlampe. Mein Prinzip ist es, mir ein wenige, aber gute und qualitativ hochwertige Ausrüstung zuzulegen. Auf diese Weise wird einmal investiert und in der Regel hält das jeweilige Teil für die Ewigkeit. Hinsichtlich Stirnlampe habe ich mir eine ultraleichte PETZL BINDI zugelegt. Warum, bringe ich kurz und knapp stichwortmäßig auf den Punkt:

Argumente für die PETZL BINDI auf einen Blick

  • ultraleicht, lediglich 35g
  • sehr klein und handlich
  • 200 Lumen, mehrere Leuchtmodi
  • Aufladen per USB, dadurch nachhaltiger
  • Angenehmes, dünnes, anpassbares Kopfband
  • Lock-Funktion
  • Wasserdicht
  • Lange Leuchtdauer

Gewicht und Tragekomfort
Diese kleine Stirnlampe passt in die hohle Hand und wiegt mit 35 Gramm quasi nichts. Die elastische Zugschnur lässt sich mit einen Zipper festziehen und ist angenehm weich und dick. Ich halte die Zugschnur auch für besser als ein dickes Band, weil die Leuchte so weniger aufträgt und auch besser in Kombi mit einer Mütze getragen werden kann. Außerdem: Je weniger mir im Gesicht rumhängt, desto besser! Die Leuchte selbst kann im Bereich von 180 Grad gedreht werden und hält die eigestellte Lage.

Leichtkraft und Leuchtstufen
Mit einer Leuchtkraft von 200 Lumen geht so einiges. Es gibt drei Helligkeitsstufen für Weißlicht, wobei die Maximalstufe wirklich mega-hell ist. Weiterhin gibt es ein Rotlicht, welches auf blinkend gestellt werden kann. Der Hersteller hat dabei an die Dunkeladaption des Auges gedacht und auch daran, Blendeffekte für Mitläufer zu verhindern.

Lauf- und Ladezeit
Aufgeladen wird die Leuchte per USB-Kabel, für mich die einzig vernünftige und zeitgemäße Lösung. Die Laufzeit ist natürlich abhängig von der Einstellung. Im Reservemodi bei 5 Lumen und knappen 5 Metern Sichtweite hält der Akku ca. 50 Stunden, bei der Standardeinstellung von 100 Lumen und knapp über 20m Sichtweite ungefähr 3 Stunden, bei der vollen Leuchtkraft von 200 Lumen und knappen 40 Metern Sichtweite ca. 2 Stunden. Die Rotlichtvariante hält bei 1 Lumen und 2,5 Metern Sichtweite ganze 33 Stunden.

Lock-Funktion
Zunächst einmal kann man die Leuchte zur Halterung hin drehen, wo sie einrastet und das Betätigen des Schalters quasi durch die Lage verhindert wird. Durch drücken des Schalters für 4 Sekunden wird die Lockfunktion aktiviert. Die Leuchte bleibt aus, bis der Schalter erneut für 4 Sekunden betätigt wird.

Hat dir der Artikel gefallen? Ich freue mich auf deinen Kommentar!

Diese Stirnlampe auf Amazon unter die Lupe nehmen (Werbelink: Beim Kauf erhalte ich von Amazon eine Provision, der Preis für dich ändert sich nicht. Das ist nur fair und meine Bezahlung für die Arbeit, die hier drin steckt!)

Weitere Artikel aus meiner Feder über den schönsten Sport der Welt:

MaSan
Ma San

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.