Laufen, Sport

44. Platz (4. Platz AK) beim Müggelsee Halbmarathon

1:30:23 stand heute bei mir auf der Uhr. Anfangs dachte ich, eine 1:28 wäre heute locker drin, aber ich habe einen der großen klassischen Fehler gemacht, dieser wäre: das Rennen zu schnell anzugehen. Der Einbruch erfolgte relativ spät, so irgendwo um Kilometer 16. Das reicht aber, um eine Zeit zu versauen. Dazu muss man sagen, dass das natürlich schwieriges Gelände war, keine ebene Asphaltstrecke wie beim Berliner Halbmarathon. Wurzeln überall, viele Kurven, Treppen und lange, sachte Killersteigungen. Aber hey, ich gebe mich zufrieden mit dem 44. Platz und dem 4. Platz in meiner Altersklasse.

Schön war es, mal wieder so richtig Wettkampf-Spirit zu laufen. Den Läufern und Läuferinnen schon morgens in der S-Bahn zu begegnen auf dem Weg zum Start, das ist schon eine coole Atmosphäre, die ich wirklich vermisst habe. Da ist die Zeit zweitrangig und sowieso… es fällt ja momentan sehr schwierig, überhaupt zielgerichtet auf einen Wettkampf zu trainieren und das habe ich natürlich auch hier nicht gemacht. Denn man muss ja stets bis zum letzten Tag rechnen, dass der Lauf abgesagt wird, und wer macht da wirklich ernsthaft Vorbereitung nach Plan?

Ein großes Lob gilt den Organisatoren des Laufs, die es geschafft haben, viele Menschen heute gefahrlos zusammenzubringen durch ein einfaches und effektives Konzept. Vielen Dank für dieses tolle Rennen!

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