Der Berliner Halbmarathon 2018 – es ist mal wieder soweit

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Ganz Berlin wird morgen wieder auf den Beinen sein, um zu erleben, wie über 30.000 Läufer ihren Sport feiern. Wie im Vorjahr, als knappe 35.000 Läufer aus über hundert Ländern am Start waren, war auch die 2018er Version schon lange im Voraus ausgebucht. Als Berliner lasse ich mir das natürlich nicht nehmen und bin zum vierten Mal hintereinander dabei.

Berliner Halbmarathon
Bild vom Vorjahr: Da rauschen sie an, die Kenianer

Schneller geht immer
Wenn man die halbe Distanz zum vierten Mal macht, dann wird man besser. Man probiert aus, schraubt am Training, ernährt sich smarter und macht vor allem eines nicht – zu schnell loslaufen. Was bei den großen 42 gilt, gilt eben auch hier. Während ich das erste Mal zu Beginn eine viel zu hohe Pace lief, was sich am Ende ziemlich rächte, so lief ich das dritte Mal schon sehr konstant durch und schaffte es immerhin unter die ersten zehn Prozent des Läuferfeldes. Auch dieses Jahr möchte ich meine Vorjahreszeit toppen. Das Problem ist nur – es wird immer härter, auch nur noch zwei oder drei Minuten herauszuholen. Das kann frustrieren, mich motiviert es aber eher.

Das Training ist entscheidend
Dieses Jahr habe ich einmal mehr nach einem 6-Wochen-Plan nach Herbert Steffny trainiert. Fünf Mal Training stand in der Woche an, was einen schon zwingt, diese Zeit irgendwie im Alltag unterzubringen. Das macht kreativ. Um nicht allzu viel Zeit unter der Woche zu verlieren, nahm ich meinen Rucksack mit zur Arbeit und joggte abends nach Hause, was jede Menge Zeit sparte. Mein Trainingsplan war prinzipiell so aufgebaut: Ein Intervalltraining, beginnend mit 4×2000 in einer 4:07er Pace, über 5x 10000 in 3:51 bis hin zu 3×3000 in 4:07. Die Dinger hasst man zu Beginn, findet sie irgendwann aber richtig geil, weil man ihnen so richtig die Stirn bieten muss. Dann standen zehn Kilometer in einer 4:25 Pace auf dem Zettel, die dagegen wie Urlaub anmuteten, und zwei ruhige Dauerläufe. Am Sonntag dann ein langsamer und langer Run bis hin zu 120 Minuten für den Fettstoffwechsel.

Berliner Halbmarathon 2018
Wenn du schneller werden willst, brauchst du einen guten Trainingsplan. Bild: Pixabay

Alle gemeinsam
Unterm Strich heißt das, dass ich ganz schön Kilometer geschrubbt habe die letzte Zeit und auch zum ersten Mal in die Situation kam, dass ich keinen Bock mehr hatte. Doch jetzt, wo das Rennen ansteht, ist die Laune wieder da. Obwohl ich vorhabe, an mein persönliches Limit zu gehen, so werde ich die Stimmung an der Strecke wie jedes Mal genießen. Denn was Atmosphäre angeht, geht nichts über einen Cityrun wie in Berlin. Wer das einmal mitmacht, der weiß, wovon ich rede. Was ich an unserem Sport so liebe ist, dass wir ihn gemeinsam mit den Profis betreiben. Morgen dabei: Gilbert Masai zum Beispiel oder Philipp Pflieger. Bei dem Wetter könnte sogar ein Weltrekord drin sein, wer weiß. Ich freue mich jedenfalls auf einen richtig schönen Wettkampf.

Wie sieht es aus, bist du dabei? Wasist es, was dir am Berliner Halbmarathon so gut gefällt?

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MaSan
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