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Nieder mit dem Auto, es lebe das Fahrrad

Über eine Milliarde Autos weltweit verstopfen die Straßen unserer Städte und berauben sie an Lebensqualität. Dabei liegt die Lösung auf der Hand.

1913 wurde das erste Automobil am Fließband gefertigt. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich das Bild der Stadt grundlegend. Doch ab einem bestimmten Punkt kann sich auch etwas so revolutionäres wie das Auto als Fluch erweisen, nämlich dann, wenn es ganz einfach zu viele davon gibt. Heute gibt es mehr als eine Milliarde Autos weltweit, eine geradezu abstrakte Zahl, die man sich gar nicht vorstellen kann. Aneinandergereiht würde diese Schlange Blech mehr als 70 Mal um die ganze Erde, oder fast zehn Mal zum Mond reichen. Damit müsste man das Auto eigentlich als eines der größten zu lösenden Probleme bezeichnen, als eine Art Plage. Doch kurioserweise macht dies niemand, wieso nicht?

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Fahrradfahren! Weil es (besser) schöner ist!

Das Fahrrad
Rechts, links, rechts, und wieder links. Die Beine bewegen sich im Rhythmus, und auch die Atmung stimmt in den Takt ein. Man spürt die Sonne, den Regen, den Wind auf der Haut. Bergauf, bergab, in Etage zwei, über der Straße und den Köpfen der Fußgänger. Die Geräusche der Stadt mischen sich mit dem Rauschen der sich drehenden Räder, und oft befindet man sich, wie beim Joggen, wie in einer Art Trance, verliert sich in der Wiederholung der immer gleichen Bewegung. Zwei Räder, an einen Rahmen montiert, darauf ein Lenker, betrieben durch eigene Körperkraft, ganz simpel, und doch großartig. Das Design logisch, konsequent auf die Funktion bezogen, wie gute Architektur. Grundlegend wird sich das Fahrrad wohl niemals verändern. So wie der Fußball. Das Material, Gewicht und Farbe mögen sich ändern, die Form aber ganz gewiss nicht.

CO2-Ausstoß? 0,0!
CO2-Ausstoß? 0,0!

Das Auto
In jeder Stadt das gleiche Bild. Autos, überall. Sie stehen auf beiden Seiten einer jeden Straße einer jeden Stadt. Auto an Auto. Die Straßen sind voll, lückenlos befahren von Autos. In Schlangen ächzen sie hintereinander her, endlos, qualmend. Alleine in Deutschland sind mehr als 40 Millionen Autos zugelassen. Damit könnte man eine Schlange bilden, die lückenlos etwa drei Mal um die ganze Welt reicht. BMW, VW, und wie sie alle heißen, Symbole für Wohlstand, Definition, Statement. Nicht nur bei uns, sondern auch anderswo.

Ca. 3 Milliarden Tonnen CO2 werden pro Jahr weltweit ausgestoßen. Im Jahr 2050 werden es, wenn es so weitergeht, mehr als 8 Milliarden Tonnen sein.

Fortschritt! Zukunft!
2012 klopften sich die Chefs eines namhaften deutschen Automobilherstellers mal wieder auf die Schulter. Schon wieder hat man Millionen Autos nach China verkauft, über zwei Millionen nur 2012. Das ist Fortschritt, das ist Zukunft! Ist es das? Neulich erschienen diese schrecklichen Bilder in allen Zeitungen. Ein grauer Schleier, der eine Stadt, die man nicht sieht, einhüllt. Menschen mit Masken im Gesicht, die plötzlich aus dem Nebel auftauchen, um kurz darauf wieder darin zu verschwinden. Im Januar 2013 ruft Peking den Luftnotstand aus. Den Bewohnern wird angeraten, unter allen Umständen zu Hause zu bleiben. In Schulen werden die Fensterränder mit Klebeband verklebt, um die Kinder zu schützen. Viele Menschen landen im Krankenhaus in diesen Tagen. Fortschritt, Zukunft? “Damit starten wir das größte Investitionsprogramm der chinesischen Automobilgeschichte”, sagt da ein Vorstandsvorsitzender jenes deutschen Automobilherstellers. Und wieder hat man die Bilder vor Augen, die grauen, tristen Straßen, Autos überall, und Menschen, die nicht mehr atmen können. Fortschritt, Zukunft! Vielleicht sollte man den besagten Mann für seine wirtschaftlichen Verdienste loben, vielleicht aber sollte er sich auch für jedes weitere in diesem Land verkaufte Auto schämen. Den Autolobbyisten täte es gut, mit samt ihren Familien einmal auch nur für einen Monat nach Peking zuziehen, um daraus ihre Handlungen zu überdenken.

Video: Luftverschmutzung in China

Vorbilder und Nachahmer
Schwellenländer eifern dem fortschrittlichen Westen seit jeher nach, und so steht auf jeder Wunschliste eines Chinesen oder Inders ein Auto. Fortschritt ist gut und auch wichtig, aber nicht um jeden Preis. In einem von vielen tollen Artikeln von Kai Strittmatter in der SZ wird eine Chinesin zitiert. Lieber sitze sie weinend auf dem Rücksitz eines Autos als lachend auf einem Fahrrad. Ein anderer: „Es wird der Tag kommen, an dem sich kein Auto in dieser Stadt auch nur noch einen Millimeter bewegt.“ Nicht nur in Peking, nicht nur in den anderen ca. 50 Millionenstädten Chinas, nicht nur in Neu Delhi, in Mexiko Stadt. Nein, überall, in fast jedem Winkel der Welt fahren zu viele Autos durch die Gegend, über eine Milliarde auf der ganzen Welt. Aneinandergereiht würde diese Schlange Blech über 75 Mal um die ganze Erde reichen. Es muss die Frage gestellt werden, warum das so ist. Brauchen wir das Statussymbol Auto wirklich so dringend?

Video: Interview mit Verkehrsexperte Klaus Bondam über den Umbau Kopenhagens zur fahrradfreundlichen Stadt

Mikael Coleville-Andersen
Kopenhagen. Auf den sogenannten Superstis ist Rush Hour. CO2-Ausstoß? Null! Denn auf den Suerstis fährt nicht Auto an Auto, sondern Fahrrad an Fahrrad, 36.000 an der Zahl nur zur Hauptverkehrszeit. Durch grüne Korridore geht es auf den gut asphaltierten Fahrrad-Autobahnen ins Zentrum. An Kreuzungen hat oft das Fahrrad Vorrang vor dem Auto, die Phasen werden auf die Geschwindigkeit der Fahrräder abgestimmt, und so eine grüne Welle ermöglicht. Kinder werden mit dem Rad zur Schule gebracht, man fährt mit dem Rad zum Einkaufen und mit dem Rad zur Arbeit. Ob Bauarbeiter oder Topmanager, ganz egal. Saubere Luft, weniger Kranke, bessere Laune durch Bewegung und in gewissem Sinne ein stressfreieres Leben in Bezug auf den Aufenthalt im Verkehr sind nur einige wenige Punkte, warum man hier das Fahrrad liebt und weswegen man Kopenhagen als Weltfahrradhauptstadt bezeichnen kann. Möglich gemacht haben dies Leute wie Mikael Coleville-Andersen, einer der bekanntesten Fahrradlobbyisten weltweit. In einem ARD-Interview sagt er: „Meine Vision ist es, dass alle Städte der Welt genauso viel Radverkehr haben wie Kopenhagen und die Vorteile genießen können. Das bedeutet eine bessere Volksgesundheit, weniger Staus, weniger Verschmutzung. Ich sehe mich als Fahrradnutzer. Ich genieße mein Rad. Ich genieße es, mit dem Fahrrad meine Kinder zur Schule oder zum Kindergarten zu bringen und einzukaufen. Ich liebe es, schnell von A nach B zu kommen, egal wo ich bin in Kopenhagen.“ Bei uns sieht das leider ganz anders aus.

Video: Mikael Coleville-Andersen

Eine Zukunft ohne das Auto
Es ist großartig, was Kopenhagen geschafft hat, denn es nimmt den Argumenten für das Auto jegliche Luft. Mit einem Fingerzeig auf unseren nördlichen Nachbarn kann nun gesagt werden. „Sieh nur, es funktioniert und alle sind damit glücklich.“ Die Umstände für Kopenhagen mögen außergewöhnlich sein. Fakt ist aber, und das allein ist wichtig, es ist machbar. Die Zukunft des Autos ist abgelaufen. Damit weiterzumachen, ist Irrsinn. Das Auto hat so lange funktioniert, als es das Fortbewegungsmittel einiger weniger privilegierter Menschen war. Heute, von fast jedem bezahlbar, versinken unsere Städte im Chaos und im Dreck. Denn der Mensch scheint leider nie zu wissen, wann es genug ist. Die Stadt vom morgen könnte völlig auf das Fahrrad angepasst sein. Altgediente Straßen könnten begrünt werden, wie ein Wald in der Stadt. Kein Lärm, keine Verschmutzung, kein Smog mehr. Die Stadt ohne Autos wäre viel lebenswerter. Der Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Am Ende wären, trotz aller Ängste, ganz bestimmt alle viel glücklicher.

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MaSan
Ma San

4 Gedanken zu „Nieder mit dem Auto, es lebe das Fahrrad

  1. Die Zustandsbeschreibung und die Forderung nach weniger/keinen Autos und stattdessen viel mehr Fahrrädern in den Cities teile ich. Der Weg ist aber komplexer als “Nieder mit den Autos”. Megacities sind schlicht zu groß, um alle Wege mit dem Rad zu schaffen. Und manch einer muss für Job oder Familie viel Material transportieren. Auch der dortige ÖPNV ist oft schon massiv überlastet. Ich fürchte, der Auslöser vieler Probleme ist die Urbanisierung bzw. in westlichen Ländern die Zersiedelung und die Arbeits”mobilität”. Lösung: ???
    In deutschen Mittelstädten kann (erheblich) mehr Fahrradfreundlichkeit sicher viel bewegen. In den Metropolen müssen glaubwürdige Alternativen her wie ein massiv dichterer, kostenloser ÖPNV, eine Mitfahrer-abängige Maut, brauchbare P&R-Plätze u.v.m.

  2. Guten Tag Herr Schnettler,

    vielen Dank ihren Kommentar. Ich bin mir bewußt, dass der Titel des Artikels provokant ist – das war mehr oder weniger mein Ziel. Bitte nicht falsch verstehen, ich bin keinesfalls ein radikaler Biker oder Autohasser, ich halte schlicht das Fahrradfahren für die einzige Lösung der Fortbewegung in unseren Städten, natürlich in Verbindung eines perfekt funktionierenden öffentlichen Nahverkehrs, wo in der Tat viel mehr gemacht werden müsste. Wssen Sie, letztes Jahr war ich in Kopenhagen. In dieser Stadt bewegen sich zur Hauptverkehrszeit mehr als 40.000 Räder auf sogenannten Superstets – Fahrradautobahnen – von Kopenhagen bis in die Satdvorrandbezirke, und umgekehrt. Wenn man das gesehen hat, und vr allem die Begeisterung und Normalität, wie dort wirklich jeder – vom Anzugträger bis zum Bauarbeiter – auf Pedalen unterwegs ist, dann wird schnell deutlich, dass hier vieles richtig gemacht wurde. Meiner Meinung nach müsste man nur das System Kopenhagen auf Beispielsweise Berlin übertragen, und fertig! Geht natürlich nicht, im Autolobbyland. Klar, Berlin ist auch größer, doch E-Bikes werden es möglich machen, locker 20 Kilometer nach Feierabend zurückzulegen. Ich habe zwei Jahre in China gelebt. Der Song “Nine Million Bycicles in Beijing” passt nicht mehr zur Realität. Heute fährt dort jeder Auto. Die Lebensqualität durch diesen vermeindlichen Fortschritt geht gegen Null. MAn sieht dort nicht einmal mehr zur anderen Straßenseite. Berlin, wo ich lebe, empfinde ich mitlerweile fast als Autobahnstadt. Mit kommt es vor, als würde ständig jeder überall gleichzeitig hinfahren wollen mit dem Resultat, dass permanent auf jeder Straße Stau ist. Ich kann Ihnen versichern, dass ich mit dem Rad schneller von Kreuzberg nach Friedrichshain gefahren bin als jeder Autofahrer. Das Prinzip Auto funktioniert meiner Meinung nach nicht mehr, vor allem nicht in Zeiten immer größer werdender Städte. Deswegen plädiere ich für für einen perfekt funktionierenden Nahverkehr in Kombi mit dem Fahrrad.

    LG
    MaSan

  3. Ich bin kein Fan radikaler Lösungen – das meiste, das nachhaltig funktioniert, kommt graduell, damit sich auch Skeptiker dran gewöhnen können. Aber das nur als Reaktion auf den “Provokations”-Anteil des Titels!

    Die Abstimmung der Ampeltakte auf das Fahrrad, die Schaffung von Fahrrad-“Auto”-bahnen und der generelle Fokus auf das Fahrrad (denn: Wenn die Eltern mit dem Fahrrad den Nachwuchs zur Schule bringen, ist das eine Vorbildfunktion, genau wie eben der Abstecher mit dem – auch Provokation – SUV zum Abliefern des Kinds an der Schule auf dem Weg zur Arbeit für das Kind als Muster für das eigene Verhalten dienen wird), all das wären auch Wünsche von mir.

    Wie oft stelle ich auf meinem Arbeitsweg fest, dass die Ampeltakte eine (wegen hohem Verkehrsaufkommen nicht funktionierende) grüne Welle für Autos mit 70 km/h bilden, während die Radler auf dem Radweg an gefühlt jeder Ampel stehen und dann auch noch an ampelfreien Einmündungen vor lauter nach hinten Schauen beinahe vom Rad fallen, da manche Autofahrer Ausfädelspuren, Blinker und auch den Vorrang der Radler auf dem durchgehenden Radweg als optional betrachten.

    Was mir auch zum Thema einfällt: Insbesondere zu Stoßzeiten ist beim Karlsruher Verkehrsverbund die Mitnahme eines Fahrrads Zusatzticket-pflichtig – und das Zusatzticket gibt’s auch nicht als Abo-Lösung. Der Hybrid-Verkehr Fahrrad-ÖPNV ist also sicher ausbaufähig – und das dürfte nicht nur bei uns der Fall sein. Wie Johanes Schnettler aufbringt: Bei großen Städten ist insbesondere für die weniger sportlichen Radler der Fahrrad-ÖPNV-Hybride eine wichtige Ergänzung. Das bringt natürlich mit sich, dass der ÖPNV weit barrierefreier werden muss, als er das z.B. in Karlsruhe jetzt ist.

    Ein Grundproblem ist aber der gesellschaftliche Konsens, der z.B. aus einer Zumutbarkeit von bis zu 150km Umkreis bei der Arbeitssuche spricht. Wenn man von nicht-direkter ÖPNV-Verbindung ausgeht, ist die einzige sinnvolle Art und Weise, eine derart lange Pendelstrecke zur Arbeit (und das sind eben die Haupt-Verkehrsgründe) in annehmbarer Zeit zurückzulegen, das Auto. Dabei ist diese Zumutbarkeit nur Ausdruck einer Vorstellung von “Gesellschaft”, in der jeder ein Auto hat und seinen Arbeitsweg damit bestreitet. Ich will damit sagen, dass es nicht nur unsere persönliche Trägheit sowie die Infrastruktur sind, sondern der in politische und gesellschaftliche Grundkonsens (in Deutschland), der unter Umständen den Besitz und die Nutzung eines Autos erzwingt.

    Es gilt also, politischen Willen, dessen in Recht gegossene Ausdrucksform sowie den gesellschaftlichen Konsens dahin zu bewegen, dass für den täglichen Gebrauch Fahrrad und ÖPNV, für den Fernverkehr der Bahn-Fernverkehr die primären Mittel sind und dem Rest die Nischen gehören. Aber leider ist es bis dahin noch ein weiter Weg. Denn MÖGLICH ist diese Umstellung! Sie ist nur im Moment nicht stark genug gewollt.

    Im ganz Kleinen sehe ich das an folgendem: Ich arbeite für die Verwaltung des einzigen grün geführten Bundeslands in Deutschland. Hier gibt’s eine Förderung einer Dusche für Radfahrer in Dienstgebäuden. Die reicht nun aber nicht aus, um ein neues Dienstgebäude (wo’s mich betrifft) mit einer Dusche für Radfahrer auszustatten – mit diversen kleinen (kleinlichen!) Argumenten, die aber in Summe dennoch zu einem “Nein” führen. Der Grundkonsens ist also: “Wird zwar gefördert, ist aber optional.” Parkplätze für Autos dagegen erscheinen vital – dabei liegt das neue Büro direkt an einer Tram-Haltestelle und mitten in der Stadt, wo mit dem Auto hinzufahren selbst in einer “kleinen” Großstadt wie Karlsruhe zur Stoßzeit so richtig keinen Spaß macht.

    Das sind alles nur Symptome. Die Ursache ist, dass Radfahren, ÖPNV und Schienenfernverkehr in Deutschland immer noch als deutlich optionaler gelten als die Pflicht-Verkehrsmittel (und Problem-Verursacher) Auto und Flugzeug.

    1. Ich bin auch kein Fan radikaler Lösungen, wirklich nicht. Aber ich finde, irgendwann reicht es! Ich glaube nicht, einen SUV-Fahrer jemals davon überzeugen zu können, auf’s Fahrrad zu steigen. Das wird niemals passieren! Da prallen einfach Welten aufeinander und in diesem beispielhaften Fall sehe ich mich im Recht. Ich erkenne in diesem Fall die andere Meinung ncht an, ich weigere mich! Billigfleich – dasselbe! Es gibt viele andere, ähnliche Sachen. Natürlich könntest du jetzt argumentieren, dass ich mir jetzt einfach ein paar Themen rauspicke, bei denen ich ‘save’ bin, also raus bin aus der Diskussion, und meine Schattenseiten (bin ja auch alles andere als perfekt!) verschleiere, weil das Schießen auf die andere Seite mehr Spaß macht. Klar, stimmt schon! Vielleicht hat sich mal einer aufgeregt, als ich eine eingeschweißte Salatgurke gekauft habe, kann sein!

      Worauf ich es aber abziele, sind die Big Points: Fliegen, Wohnen, Autofahren, Fleischkonsum. Diese Sachen zwingen unsere Welt in die Knie, vor allem genau die, weil die so richtig reinhauen. Und genau deshalb reißt bei mir die Geduldsschnur. Die Frage, die sich nun stellt ist: Verträgt es unsere Welt noch länger, auf unsere Vernuft zu warten? Ich glaube nicht! Und deshalb glaube ich auch nicht, dass es ohne Verbote und Zwang gehen kann. So leid es mir tut, aber wir haben nicht die Zeit! Ich wünschte mir, man würde das Fahren eines SUV verbieten. Ich wünschte mir, es gäbe die Verpflichtung in allen Großstädten, mit den Öffentlichen oder dem Rad zur Arbeit zu kommen. Ich wünschte mir, dass Billigfleischbetriebe sofort geschlossen würden!

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