AllgemeinLaufen, Sport

148. Platz beim Hamburg Marathon

Richtig happy bin ich über den 148. Platz (30. Platz AK40) beim Hamburg Marathon. Nachdem ich dieses Jahr mit einer 38:01 über die 10K sowie einer 1:25:27 über die 21K persönliche Bestzeiten über kürzere Distanzen geschafft habe, war ein solider Marathon für mich DAS ZIEL des Jahres. Mit einer 3:12:12 auf die 42 bin ich mehr als zufrieden. Ich konnte wieder viele Erkenntnisse gewinnen und mache mich nun daran, Schwachstellen auszumerzen, um dann nächstes Jahr ein Stück Holz draufzulegen, wahrscheinlich beim Südliche Weinstraße Marathon im April. Das restliche Jahr werde ich dem Genuss widmen, mit vielleicht ein oder zwei kleinen Rennen. Keep on Running, BROTHERS!!!

6 Gedanken zu „148. Platz beim Hamburg Marathon

    1. Hi Oliver,

      herzlichen Dank für die Anerkennung, das freut mich sehr! Ich habe in der Tat das Gefühl, einen großen Schritt vorwärts gemacht zu haben und in ein neues Level eingetreten zu sein. Solche größeren Sprünge kenne ich aus der Vergangenheit auch schon. Man steckt lange irgendwie an einer Position fest und durch eine neue Herangehensweise löst sich ein Knoten, man steckt nicht mehr fest und es geht gleich einen großen Schritt vorwärts. Ich mag es sehr, mittels Effizienz immer weiter voranzukommen, auch mit Wissen um mein Alter und der Gewissheit, dass irgendwann Ende Gelände ist. Und dennoch bin ich überrascht, wie groß der Schritt für mein Alter (bald Ü40) tatsächlich vor allem auf die kürzeren Distanzen war. Das wird mich auch beflügeln, weiter zu arbeiten und zu schauen, ob noch mehr drin ist. Irgendwann werde ich sicherlich auf die Kurzdistanzen loslassen und mich auf den Marathon und ggf. längere Strecken fixieren. Aber noch sehe ich das Ende nicht erreicht und habe richtig Lust darauf, weiter zu probieren und noch schneller zu werden.

      Liebe Grüße

  1. Grandiose Zeit. Gratuliere.
    Hamburg wäre ich auch gern mal gelaufen, aber ich glaube, die Straßenmarathons verkneife ich mir besser.

    “…wie groß der Schritt für mein Alter (bald Ü40)…”

    …hahaha. Wenn ich das lese, dann sage ich nur: Junger Hüpper, lauf!

    Grüße von einem M50er

    1. Hey Martin,

      vielen Dank. Ich freue mich immer über das Feedback von Leuten, die eine zurückgelegte Strecke mit der damit verbundenen Zeit zu deuten zu verstehen und auch wissen, wie viel Aufwand das bedeutet (ich glaube, viele wissen das nicht!). Deshalb, VIELEN DANK!!! Betreffs Alter…. oh Mann, ich glaube ich habe gerade eine Midlife Crisis oder so… ich traue mich nicht mehr, irgendjemanden nach dem Alter zu fragen, weil jeder meist immens jünger ist als ich und dann denke ich, was für ein alter Sack ich doch bin… hoffentlich geht das wieder weg (-; Dieser Marathon in Hamburg war in jedem Fall toll, erstens von der Strecke her als auch vom Publikum, wobei man bei der Strecke wissen muss, dass es immer mal wieder sehr leicht, aber lange nach oben geht… ich glaube ich muss dir nicht sagen, dass das an mancher Stelle für einen Läufer mental schwierig ist. Den nächsten Mara werde ich wie gesagt in meiner Heimat Rheinland Pfalz angehen, in kleinem Rahmen. Liebe Grüße

      1. Nein, das geht nicht wieder weg – zumindest das Fragen nach dem Alter. Die Midlife Crises habe ich durch das Laufen umgangen oder besser umlaufen. Sonst hätte ich mir einen Porsche kaufen müssen. Oder Golfschläger.
        Ein Vorteil hat es: Meistens wird man als Läufer jünger eingeschätzt. Zumindest wenn man es nicht übertreibt. Für weitere Ratschläge bezüglich des Alters frag mich gern.

        Könnte ich eigentlich mal drüber bloggen… 😀

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.