Die schönsten Fahrradhelme

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Fahrradhelm ist nicht gleich Fahrradhelm. Die einen sehen cool aus, die anderen nicht. In diesem kleinen Artikelchen stelle ich euch drei stylische Helme vor.

Berlin ist zwar nicht Kopenhagen, aber auch hier wird Fahrrad gefahren, und das immer mehr. Im Gegensatz zu Kopenhagen fehlt es hier aber noch an einer gehörigen Portion Lifestyle. Denn auch das macht das Fahrradfahren aus. Da darf vorne am Bike schon mal ein geflochtener Korb hängen. Die Kinder werden nicht etwa in Plastikkübeln hinterher gezogen, sondern fahren vorne in einer Holzkiste mit. Und in Ladefahrrädern wird dann auch schon mal ein Kasten Bier transportiert Aber, man muss ja nicht gleich über das Ziel hinaus schießen. Fangen wir mit dem einfachsten an, dem Fahrradhelm.

Sicher ist bekanntlich sicher, aber trotzdem weigerte ich mich immer, einen dieser hässlichen bunten Fahrradhelme aufzusetzen in denen man aussieht wie ein Sicherheitsfanatiker und überversicherter Einfamilienhausbesitzer aus der Provinz. Dann kann ich mir auch gleich einen Rückspiegel an den Lenker montieren. Ne, auf meinem Rahmen ist ein Brooks-Sattel, um meinen Lenker ist ein Echtlederband gewickelt, und dann versau ich mir das doch nicht mit einem viereckigen Helm auf dem Kopf. So kann ich doch nicht abends aufs Konzert fahren. Gut also, dass es Leute gibt, die das genauso sehen und für solche Lagen im Leben den passenden Helm gezaubert haben.

Melon
„I Love my Brain“, hat sich Melon auf die Fahnen geschrieben. Nicht nur auf die Fahnen, sondern auch hinten auf den Helm. Das Design erinnert ein bisschen an die Helme von Nutcase, geht also in die Richtung BMX, sind aber weniger wuchtig und damit eleganter, insbesondere im Detail. Die Schale ist aus stabilem Polycarbonat gefertigt. Das Futter ist austauschbar und in dünner und dicker Ausführung vorhanden sowie atmungsaktiv. Der Verschluss ist magnetisch, so dass man nicht endlos versucht, den Gurt unter dem Kinn zuzumachen. Am Hinterkopf dient ein Einstallrad der perfekten anpassung an den Kopf. Kein Wunder also, dass Melon Gewinner des Red Dot Design Awards ist. Das alles gibt es zum günstigen Preis unter 70 Euro und in einer breiten Farbpalette.

Yakkay
Kopenhagen ist die Fahrradstadt schlechthin. Nirgendwo sonst wird das Rad so gelebt wie hier. Hier fährt man sogar mit Anzug und Krawatte ins Büro in filigranen Super-Hipster-Bikes. Kein Wunder also, dass ein paar kesse Designer einen schicken Helm gezaubert haben. Yakkay mit Firmensitz in Kopenhagen kombinieren Sicherheit und Design in einem sehr schmalen, stylischen Helm, der sich gerne auch als Mütze tarnt. Leider wahr – der Helm ist zwar richtig cool, sieht aber nicht auf jedem Kopf cool aus. Die schmale Passform steht längst nicht jedem.

John Bultbee Special Helm von Brooks
Wer kennt ihn nicht, den legendären Brooks Sattel, Mutter aller Sättel, in Handarbeit gefertigt im Land der Etikette – England. Brooks Sättel sind soooo cool, dass man sie mit einem Kabelschloss abschließen muss, weil sie ansonsten, auch wenn man nur mal eben 5 Minuten im Supermarkt verschwindet, geklaut werden. So ist auch der John Bultbee Helm aus dem Hause Brooks genau das, was man erwartet, ein einziges Wow! Eleganz, Raffinesse und Sicherheit gehen hier zusammen picknicken. Ein flexibler Flexrahmen, komfortabel sitzend durch einen Textileinsatz, geschützt und versteckt hinter mehreren sich aneinander reihenden Ringen, die an Lederriemen erinnern. Trägt man den Brooks mal nicht auf dem Kopf, kann man ihn einfach zusammenfalten und als Hosenbeinschutz verwenden.

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